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Die Euro-WG –
wo Geld ist, ist es schön.

Ein Modellprojekt der Europa-Union NRW

Ein aktionsgeladenes Theaterstück in jugendlich-verschärfter Form über Europa und die Finanz- & Staatsschuldenkrise. Für Schulen, Bildungseinrich-
tungen, Europahäuser und Kulturbetriebe.

Erstmalig greift ein professionelles Theaterstück das Thema EU-Finanz- und Staatsschuldenkrise in witziger und jugendlich verständlicher Weise auf − schnell, schräg, kompakt, informativ. Ein ungewöhn-
licher Zugang zum Thema, gedacht vornehmlich für Schulen, Bildungseinrichtungen und Europahäuser, aber auch für Kulturbetriebe.

Das Thema Europa versprüht augenblicklich nur geringe Erotik. Europa und der Euro werden auch von jungen Menschen als zunehmend verunsichernd und als Bedrohung der eigenen Lebenssituation erlebt.
Die allgegenwärtigen Euro-Untergangszenarien verdrängen jedoch wichtige Chancen, die ihnen Europa bietet.

„Der Makrokosmos EU wird erstaunlich zutreffend auf den Mikrokosmos WG übertragen.” | Aachener Zeitung

Vier Schauspieler im Stück stehen stellvertretend für vier europäische Länder und deren Überlebens- und Finanzprobleme in ihrer WG. Es wird unablässig gestritten, diskutiert, gekocht und geliebt. Die unterschiedlichen Lebenseinstellungen und Geldmentali-
täten führen zu oftmals grotesken Verrenkungen und Erklärungsmustern.

Doch überträgt man den Makrokosmos der EU in dieser Weise auf den Mikrokosmos der WG, wird schnell klar, wie sehr dieses brisante Thema unmittel-
bar in unser Leben eingreift.

„Am Ende rettet ausgerechnet die Griechin die Euro-WG!” | RuhrNachrichten

Zwei Mal tritt ein Schauspieler aus der Bühnen-
situation heraus und diskutiert mit den Zuschauern und einem Vertreter der Europa-Union über die Hintergründe der Wirtschafts- und Finanzkrise. Dabei werden die Zuschauer mit einbezogen, sie werden provoziert, verunsichert und mobilisiert, Partei zu ergreifen.

„Die Euro-WG“ geht jedoch über ein normales Bühnengeschehen hinaus, indem es die Komponenten Theater, Bildungsarbeit und wissenschaftliche Auswertung verknüpft.

Seit Oktober 2013 touren vier junge Schauspieler durch 25 Städte in NRW und treten vor 2.200 Schülern verschiedenster Schulformen auf. Das Projekt wird gefördert durch die Stiftung Mercator, durch den Sparkassenverband Westfalen-Lippe und den Rheinischen Sparkassen- und Giroverband. Die wissenschaftliche Auswertung übernimmt HeurekaNet e.V. in Münster.

Zum Hintergrund
Das Bild von Europa ist angekratzt. Medial steht überwiegend der Untergang Europas und des Euro im Vordergrund. Darstellung und Wahrnehmung verdrängen aber attraktive Chancen, die Mobilität in Europa, der Grundsatz der Freizügigkeit der Arbeitnehmer, die gemeinsame Währung und Politik nach wie vor bieten. Auch die Jugendbildung tut sich mit diesem Thema schwer.

„Die Euro-WG – wo Geld ist, ist es schön” geht auf die Initiative von Thomas Nufer, Autor und Regisseur, und Dirk Schubert, europaerfahrener Projektleiter zurück. 2013 entwickelten sie die aktionsgeladene und bewusstseinsschärfende Handlung mit Blick auf Jugendliche und junge Erwachsene. Vor diesem Hintergrund trafen sie sich auch mit Wolfram Kuschke, Europaminister a.D. und Landesvorsitzender der Europa-Union NRW, um darüber nachzudenken, wie man junge Erwachsene für die EU-Wirtschafts- und Finanzkrise und ihre Folgen sensibilisieren kann. Unterhaltsam und zugleich informativ sollte das komplexe Thema vermittelt werden, künstlerisch und mit sinnlichem Reiz, ohne die mit der Krise verbundenen Probleme und Kontroversen auszublenden.

Denn überträgt man den Makrokosmos der EU auf den Mikrokosmos der WG, wird sehr schnell klar, wie sehr dieses brisante Thema unmittelbar in unser aller Leben eingreift. Zwei Mal tritt ein Schauspieler aus der Bühnensituation heraus und diskutiert mit den Zuschauern und einem Europaexperten über aktuelle Probleme und Lösungsansätze. Gleichzeitig wird auch verdeutlicht, wie ein Europaengagement jungen Menschen nützen kann.

„Witzig, schräg, packend und erhellend dazu!” | Westfälische Nachrichten

 


 




 

Informationen unter www.euro-wg.de

Corinna Bilke als Sirii Pellonpää

Janine Quandt als Xenia Nikopolidis

Claus Becker als Paul Frederik Richter

Ludger Wördehoff als Antonio Bocconcello

Buch und Regie:
Thomas Alexander Nufer

Projektleitung:
Dirk Schubert

Europa-Union NRW:
Landesgeschäftsführerin Kirsten Eink

Gesamtdauer:
ca. 90 Minuten

Weitere Informationen:
Dirk Schubert | 0171 375 85 33 | d.schubert1@gmx.de

 
 
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