Auslandsgesellschaft Deutschland




     

Interkulturelle Mediation

„Völkerverständigung im Geiste von Humanität und Toleranz“ – Ist von Verständigung die Rede, so denkt man, besonders im interkulturellen Kontext, in erster Linie an Sprache. Doch Verständigung heißt nicht nur sich (verbal) verständlich machen zu können, sondern auch den anderen zu verstehen. Es handelt sich also um einen wechselseitigen Austausch, sprich Kommunikation. Dass diese nicht immer reibungslos verläuft, zeigt sich in der alltäglichen, gesellschaftlichen Realität allzu deutlich. Wo man Menschen begegnet, begegnet man auch Konflikten. Dies gilt auch für die interkulturelle Kommunikation. Wo diese nicht gelingt, muss Verständigung Vermittlung sein.

Diesem Gedanken folgend wurde seitens der Auslandsgesellschaft Deutschland im Spätsommer des Jahres 2014 eine „interkulturelle Mediationswerkstatt“ ins Leben gerufen. Diese wird künftig Mediationen im interkulturellen Kontext anbieten, das heißt Interessierten sowohl Räumlichkeiten als auch passende MediatorInnen zur Seite stellen, die sie bei der Konfliktbearbeitung begleiten. Darüber hinaus werden Schulungen angeboten, in denen den TeilnehmerInnen die Kenntnisse vermittelt werden, derer es zu einer selbstständigen Lösung von Konflikten bedarf. Die Schulungen richten sich insbesondere an Menschen, die im interkulturellen Kontext tätig sind. Eine erste Fortbildung in Sachen Mediation wird bereits am 22. Oktober dieses Jahres für Angestellte der Auslandsgesellschaft angeboten. Ein weiterer Baustein des Projektes, ist die Ausbildung „interkultureller Streitschlichter“ an Dortmunder Schulen, in schulhalbjahresbegleitenden AG’S.

www.interkulturelle-mediationswerkstatt.de


 


 

Flyer
Interkulturelle Mediationswerkstatt








 
 
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