Auslandsgesellschaft Deutschland




     

Woldenmey-Siedlung

Aus dem Neben- entsteht ein Miteinander
Leben und Wohnen wird gemeinsam gestaltet

Die Auslandsgesellschaft setzt sich dafür ein, dass Vorzeigeprojekte zu Beispielen werden, die andere nach sich ziehen. Bewusst sollen Mieter als Multiplikatoren gewonnen und auch „eingesetzt“ werden. Denn wer sich in seinem Stadtteil, in seinem Viertel wohlfühlt, weil er oder sie dort Gemeinsamkeiten mit den gelebten Nachbarschaften erlebt, der wird dies auch gerne weitergeben. Gemeinsame Angebote, gemeinsame Themen stärken das Wir-Gefühl. Dies wirkt nachhaltig.

Dabei ist es wichtig, Menschen, die vor Ort, also in der Siedlung leben, mit einzubeziehen und nicht über ihre Köpfe hinweg zu entscheiden. Die Mieter sind die Experten für das, was dort passiert und gebraucht wird.

Die einzelnen Projektbausteine werden kontinuierlich weiter entwickelt und ausgebaut. Dieser dynamische Ansatz ermöglicht es Anregungen der Mieter oder des Vermieters mit in das Konzept zu integrieren. Dies gilt v.a. auch für die mittelfristige Planung, die auf den Erkenntnissen der laufenden und abgeschlossenen Teilprojekte aufbauen wird (nicht genutzte Angebote werden eingestellt; Angebote mit großer Nachfrage ausgebaut).

Ein wichtiger Aspekt aller Projektbausteine ist es, die Bindung des Mieters an den Vermieter zu stärken bzw. eine stärkere Identifikation zu fördern. Beim Mieter soll Verständnis für geschriebene und ungeschriebene Regeln geweckt werden. Konfliktpotenziale des alltäglichen Zusammenleben (Ruhezeiten, Nutzung öffentlicher Flächen oder Sauberkeit) werden in den einzelnen Bausteinen thematisiert. Dabei ist es wichtig, dies nicht „mit erhobenem Zeigefinger“, sondern mit Verständnis dafür zu wecken. Wer diese Regeln freiwillig und nachvollziehbar vermittelt bekommt, hält sich an diese.

Das Projekt Lebendige Nachbarschaft(en) beinhaltet die kontinuierliche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Positive Beispiele werden personalisiert an die Medien weitergegeben.

Die damit erzielte Imageverbesserung wird sich mittel- und langfristig auch auf die Belegung des Wohnungsbestandes auswirken. Zufriedene Mieter ziehen nicht weiter, sondern bleiben, da wo das Wohnumfeld attraktiv ist.

Die Verbesserung der nachbarschaftlichen Strukturen, das Knüpfen und Festlegen sozialer Netzwerke vor Ort und der Abbau interkultureller und sprachlicher Barrieren und Vorurteile soll nachhaltig erfolgen. Daher werden die o.g. Maßnahmen mittelfristig auf einen Zeitraum von 3 Jahren (bis 2017) angelegt.

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